Control-F

Leitfaden 02 Vorausschauende Instandhaltung

Predictive Maintenance.Anbieter vergleichen.

Welche Lösung passt zu Ihrer Anlage? Vergleichen Sie Sensorik, Monitoring-Software und individuelle Umsetzung. Control-F entwickelt Piloten auf Basis vorhandener Maschinentelemetrie.

PILOT / ZUSTAND EINER PUMPESYNTHETISCHE DATEN
Beispiel für das Handlungsfenster nach einem Warnsignal Ein Zustandsindikator steigt über eine Prüfschwelle. Zwischen dem ersten Hinweis am Mittwoch und dem geplanten Wartungstermin am Freitag liegt ein Handlungsfenster. Zustandsindikator Handlungsfenster MoDiMiDoFr
━ Indikator┄ Prüfschwelle
Illustration eines Warnsignals, das vor einem geplanten Wartungsfenster eine Prüfung auslöst.

01 / Anbieterauswahl

Drei Wege zur passenden Lösung

Beginnen Sie mit der Anlagenklasse, dem relevanten Fehlerbild und der Entscheidung nach einem Hinweis. Damit können Sie Angebote mit demselben Betriebsfall prüfen.

01 / Sensorik

Relevante Signale erfassen

Dieser Weg passt, wenn Messsignale fehlen oder die Abtastrate für das Fehlerbild zu niedrig ist. Fragen Sie nach Messpunkt, Montage, Frequenzbereich und Datenzugang.

Beispiel ifm-Schwingungsüberwachung.

02 / Software

Standardisiertes Monitoring einführen

Dieser Weg passt, wenn Signale schon verfügbar sind und viele Anlagen mit einem vergleichbaren Ablauf überwacht werden sollen. Prüfen Sie Schnittstellen, Alarmwege und Exportmöglichkeiten.

Beispiel Siemens Senseye.

03 / Umsetzung

Mit vorhandenen Daten pilotieren

Dieser Weg passt zu spezifischen Fehlerbildern, heterogenen Datenquellen oder eigenen Wartungsprozessen. Klären Sie, wie das Team Betriebszustände, Fehlalarme und späteren Modellbetrieb berücksichtigt.

Pilot mit Control-F besprechen.

02 / Pilotprojekt

Eine Anlagenklasse. Ein prüfbares Ziel.

In einem synthetischen Beispiel soll ein Betriebsteam auffällige Pumpen früh genug für das nächste Wartungsfenster erkennen. Der Pilot beginnt mit einem konkreten Fehlerbild und einem bekannten Ablauf für die Prüfung.

Daten und Referenz
Druck, Durchfluss, Drehzahl und verfügbare Schwingungssignale mit Betriebszuständen und dokumentierten Eingriffen verknüpfen. Eine einfache Regel dient als Vergleich.
Abnahme
Vorwarnzeit und Fehlalarme pro Anlage und Woche vereinbaren. Den Ansatz an getrennten Zeitabschnitten prüfen und festhalten, welche Ereignisse ein Modell tatsächlich erkannt hätte.
Übergabe in den Betrieb
Für jeden Hinweis Anlagenkennung, Zeitpunkt und betroffene Signale mitgeben. Zuständigkeiten, Rückmeldung und Überwachung der Datenqualität vor dem Rollout festlegen.
Pilotbrief für die Anbieteranfrage ↓

03 / Häufige Fragen

Was macht ein Pilotprojekt belastbar?

Was ist möglich, wenn wenige Ausfälle dokumentiert sind?

Mit repräsentativem Normalbetrieb lassen sich Auffälligkeiten gegenüber einer Referenz erkennen. Für eine belastbare Vorhersage bestimmter Ausfälle braucht es passende Ereignisse oder eine fachlich begründete Ersatzgröße.

Wie lässt sich ein Angebot sinnvoll vergleichen?

Geben Sie allen Anbietern dieselbe Anlagenklasse, dieselbe Datenbeschreibung und dasselbe Fehlerbild. Bitten Sie um eine Aussage zu Datenlücken, Abnahmekriterien, Integration und Aufwand für den Betrieb.

Was passiert nach einem Alarm?

Die Instandhaltung prüft den Hinweis und dokumentiert die Entscheidung. Dieses Feedback hilft, irrelevante Meldungen zu erkennen und Grenzwerte oder Modelle unter Aufsicht anzupassen.

04 / Mit Control-F sprechen

Passt ein Pilot zu Ihren Daten?

Beschreiben Sie Ihre Anlagenklasse, das Fehlerbild und die vorhandenen Zeitreihen. Wir klären mit Ihnen, welche Daten für eine Machbarkeitsprüfung vorliegen und wie sich ein Pilot abnehmen lässt.